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Fast 50 Schüler und rund ebenso viele Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute und Helfer waren an der Übung beteiligt. Sie war ein wichtiger Meilenstein vor den anstehenden Abschlussprüfungen.

Mitte Juli starten die Schüler unserer Berufsfachschulen für Notfallsanitäter in Stein und Roth in ihre schriftlichen Abschlussprüfungen, wenig später folgen die praktischen. Der Großübungstag am 30.06. bot ihnen eine wichtige Gelegenheit zur Vorbereitung.
Gemeinsam mit zahlreichen Partnern haben wir an mehreren Orten in Stein simulierte Szenarien vom gestürzten Kind über einen Arbeitsunfall bis hin zu einer Reanimation organisiert, die die angehenden Notfallsanitäter für einen intensiven Übungstag nutzten.

Um die Simulation authentisch zu gestalten, wurden die Übungseinsätze beispielsweise im FORUM Stein, dem Rathaus Stein, auf Kinderspielplätzen, in Wohnhäusern oder auf einem Firmengelände absolviert. Mimen und moderne Simulationspuppen sorgten für zusätzlichen Realismus.
Sebastian Habicht, Leiter unserer Berufsfachschulen für Notfallsanitäter, freute sich über die gezeigten Leistungen und die große Unterstützung der Partner: „Dieser Tag ist ein wichtiger Meilenstein vor den anstehenden Abschlussprüfungen. Aus den abwechslungsreichen und anspruchsvollen Szenari-en, gerade auch gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei, können unsere Schüler viel mitnehmen“.

So wurde gemeinsam mit der Polizeiinspektion Stein ein Einsatz bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung geübt, zusammen mit der Feuerwehr Stein wurde ein schwerer Arbeitsunfall simuliert. Die Schüler konnten so über ihre rettungsdienstliche Arbeit hinaus wertvolle Erfahrung an den entsprechenden Schnittstellen sammeln, die beteiligten Polizisten und Feuerwehrleute profitierten von der Übung gleichermaßen.

Bei jedem Übungseinsatz waren Lehrer vor Ort, die im direkten Anschluss wertvolles Feedback zu den Einsätzen gaben. Das Simulieren von Einsätzen und deren anschließende Analyse sind ein zentraler Bestandteil der dreijährigen Ausbildung zum Notfallsanitäter.

Erstmals haben wir außerdem parallel zu einer Reanimationsübung im FORUM Steinm an einem Infostand unser Projekt FÜRTH SCHOCKT! vorgestellt sowie Hintergründe und Abläufe der Übung erläutert. Ziel von FÜRTH SCHOCKT! ist die Verbesserung der Situation nach plötzlichem Herzstillstand in Stadt und Landkreis Fürth, indem permanent zugängliche Defibrillatoren installiert sowie Ersthelfer aktiviert und geschult werden.