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Unsere aktuelle Projektreise führte uns u.a. nach Lviv, Kyjiw und Ternopil. Wenige Tage später konnten wir (Kinder-) Ärtze und Pflegefachfrauen mit Schwerpunkt Pädiatrie als Trainer für ein Kompetenzzentrum in Lviv ausbilden.

Die ersten Stationen unserer Reise waren Lviv und Kyjiw. Wie angespannt die Lage in der Ukraine momentan ist, zeigten der regelmäßige Luftalarm oder die Evakuierung von Zügen während unserer Anreise. Doch der persönliche Austausch und die Gespräche, die wir vor Ort mit unseren Partnern führen konnten, waren sehr wichtig für die weitere Entwicklung unserer gemeinsamen Projekte.

So trafen wir beispielsweise Vertreter der People`s Self-Defence Lviv des Special Training Center Kyjiw, des ukrainischen Gesundheitsministeriums und den ukrainischen Finanzminister. Wir konnten gemeinsam bestehende Prozesse optimieren und neue Ideen entwickeln.

In Ternopil ging es u.a. um unser Projekt zu einem nationalen ESI-Triage-System für die Ukraine. Auch ein intensiver Austausch mit den Kollegen des Simulationszentrums und dem Rektor der Ternopil National Medical University stand auf dem Programm. Dabei konnten weitere Kooperationsansätze ausgelotet werden.

Bei unserem Besuch wurde immer wieder deutlich, wie sehr unsere Arbeit, die vom Förderprogramm Klinikpartnerschaften unterstützt wird, wertgeschätzt wird und wie sie spürbar zur Verbesserung der Situation vor Ort beiträgt.

Wenige Tage später begann in Fürth die Schulung eines Teams vom St. Nicholas Krankenhaus und der Unbroken Foundation aus Lviv. Insgesamt kamen zehn (Kinder-) Ärzte und Pflegefachfrauen mit Schwerpunkt Pädiatrie zu uns. Sie werden zukünftig ihr Wissen an ihre Kollegen weitergeben und so die Patientenversorgung vor Ort weiter verbessern.